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ARBEITNEHMER


Ihr Arbeitsverhältnis in Privatunternehmen und im öffentlichen Dienst

Die Arbeit ist für den einzelnen Beschäftigten von zentraler Bedeutung. Was während der Arbeit geschieht, wirkt in alle weiteren Lebensbereiche hinein. So wird die Qualität der freien Zeit im Wesentlichen von den Arbeitsbedingungen bestimmt. In vielen Fällen haben körperliche und psychische Belastungen am Arbeitsplatz auch gesundheitliche Auswirkungen. Das Arbeitsrecht hat unter diesen Bedingungen als Schutzrecht für Arbeitnehmer eine sehr große Bedeutung für die menschliche Existenz. Eine menschenwürdige und finanziell abgesicherte Lebensgrundlage bestimmt sich somit im Wesentlichen nach den Bestimmungen zum Schutz der Beschäftigten. Hierfür treten wir ein.

Wir beraten und vertreten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in sämtlichen Belangen ihres Arbeitsverhältnisses.

Zum Umfang unserer Tätigkeiten zählen vor allem:

  • Beratung und Vertretung von Arbeitnehmern und leitenden Angestellten
    (außergerichtlich und gerichtlich)
  • Gestaltung und Überprüfung von Arbeitsverträgen und Aufhebungsvereinbarungen
  • Kündigungsschutz / Abmahnung / Entfristung / Zeugnis / sozialrechtliche Folgen bei der Beendigung des Arbeitsverhältnisses
  • Geltendmachung von Ansprüchen aus dem Arbeitsverhältnis
    (vertragsgemäße Beschäftigung, Abwehr von Versetzung und Entsendung, Lohn und Gehalt, Sonderzahlungen und Gratifikationen, Entgeltfortzahlung, Urlaub, Teilzeit)
  • Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüche
    (Mobbing, Haftung des Arbeitgebers, Arbeitnehmerhaftung, Eigenkündigung)

Unsere Aufgabe ist es, für Sie den Weg durch den Dschungel der Gesetze und gerichtlichen Entscheidungen zu finden, damit Sie zu Ihrem Recht kommen und die Schutzgesetze für Sie positiv zur Geltung kommen. Wir sind sehr erfahren, Ihnen Collegial und Nah zu Helfen.

Aktuelles
Betriebsrat und Versetzung

Von Rechtsanwältin Alexandra Kötting

Gegen kein anderes Beteiligungsrecht des Betriebsrates wird in der Praxis so oft verstoßen wie gegen das Mitbestimmungsrecht bei personellen Maßnahmen. Aber Verstöße überhaupt zu erkennen und dagegen vorzugehen, ist schwierig.


CNH Newsletter 2016 Nr. 2

Mit der zweiten Ausgabe unseres Newsletters im Jahr 2016 informieren wir über vier Entscheidungen der Arbeitsgerichtsbarkeit für die tägliche Betriebsratsarbeit. Inhaltlich geht es um die Wirksamkeit einer Betriebsvereinbarung Kurzarbeit, um die Kündigung eines BR-Mitglieds wegen selbst erteiltem Urlaub, um den Anspruch des Betriebsrats auf einen eigenen Internet und Telefonanschluss und um die Frage der Diskriminierung von Schwerbehinderten wegen unterlassener Durchführung des Präventionsverfahrens gem. § 84 Abs. 1 SGB IX.


Keine Kündigung wegen selbst erteiltem Urlaub

ArbG Düsseldorf, 10.03.2016 - 10 BV 253/15

Auch ein freigestellter Betriebsrat verstößt gegen seine Pflichten, wenn er eigenmächtig zwei Tage unbezahlten Urlaub antritt, um an einer Schulung teilzunehmen. Dieses Verhalten berechtigt den Arbeitgeber aber nicht in jedem Fall zur Kündigung.