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ARBEITNEHMER


Ihr Arbeitsverhältnis in Privatunternehmen und im öffentlichen Dienst

Die Arbeit ist für den einzelnen Beschäftigten von zentraler Bedeutung. Was während der Arbeit geschieht, wirkt in alle weiteren Lebensbereiche hinein. So wird die Qualität der freien Zeit im Wesentlichen von den Arbeitsbedingungen bestimmt. In vielen Fällen haben körperliche und psychische Belastungen am Arbeitsplatz auch gesundheitliche Auswirkungen. Das Arbeitsrecht hat unter diesen Bedingungen als Schutzrecht für Arbeitnehmer eine sehr große Bedeutung für die menschliche Existenz. Eine menschenwürdige und finanziell abgesicherte Lebensgrundlage bestimmt sich somit im Wesentlichen nach den Bestimmungen zum Schutz der Beschäftigten. Hierfür treten wir ein.

Wir beraten und vertreten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in sämtlichen Belangen ihres Arbeitsverhältnisses.

Zu unseren Hauptaufgaben zählen:

  • Beratung und Vertretung von Arbeitnehmern und leitenden Angestellten (außergerichtlich und gerichtlich)
  • Kündigungsschutz / Befristung / Abmahnung / Zeugnis / Mobbing
  • Gestaltung und Überprüfung von Arbeitsverträgen und Aufhebungsvereinbarungen
  • Geltendmachung von Ansprüchen aus dem Arbeitsverhältnis (vertragsgemäße Beschäftigung, Lohn, Entgeltfortzahlung, Urlaub, Gratifikationen, etc.)

Unsere Aufgabe ist es, für Sie den Weg durch den Dschungel der Gesetze und gerichtlichen Entscheidungen zu finden, damit Sie zu Ihrem Recht kommen und die Schutzgesetze für Sie positiv zur Geltung kommen. Wir sind erfahren, Ihnen Collegial und Nah zu Helfen.

Aktuelles
Urlaub

Urlaubsgewährung nach Kündigung

Häufig kündigen Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis fristlos sowie hilfsweise ordentlich unter Wahrung der Kündigungsfrist und erklären im Kündigungsschreiben, dass der Arbeitnehmer für den Fall der Unwirksamkeit der außerordentlichen Kündigung unter Anrechnung der Urlaubsansprüche von der Verpflichtung zur Arbeitsleistung freigestellt wird. Erweisen sich die Kündigungen als unwirksam, verrechnet der Arbeitgeber den noch offenen Urlaub mit der Begründung, der Arbeitnehmer habe ja „frei“ gehabt und – im Nachhinein – dafür Geld bekommen. Das Bundesarbeitsgericht hat dem nun ein Riegel vorgeschoben ...


CNH Newsletter 2015 Nr. 1

In unserem Newsletter stellen wir drei Entscheidungen des Bundesarbeitsgerichtes zu folgenden Themen vor: "Mitbestimmung beim Gesundheitsschutz", "Mitbestimmung beim Anbringen der Attrappe einer Videokamera" und "Dienstkleidungsvorschriften für das Cockpitpersonal".


Kündigungsschutz

Einschlafen kein Kündigungsgrund

Wer nach Dienstantritt einschläft, darf nicht ohne weiteres gekündigt werden. Das Arbeitsgericht Köln unterscheidet in seinem Urteil zwischen dem Verschlafen des Dienstbeginns und dem Einschlafen während der Arbeit. In beiden Fällen muss der Arbeitgeber zunächst Abmahnungen aussprechen. [ArbG Köln, Urteil vom 19.11.2014, Aktenzeichen: 7 Ca 2114/14]