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ARBEITNEHMER


Ihr Arbeitsverhältnis in Privatunternehmen und im öffentlichen Dienst

Die Arbeit ist für den einzelnen Beschäftigten von zentraler Bedeutung. Was während der Arbeit geschieht, wirkt in alle weiteren Lebensbereiche hinein. So wird die Qualität der freien Zeit im Wesentlichen von den Arbeitsbedingungen bestimmt. In vielen Fällen haben körperliche und psychische Belastungen am Arbeitsplatz auch gesundheitliche Auswirkungen. Das Arbeitsrecht hat unter diesen Bedingungen als Schutzrecht für Arbeitnehmer eine sehr große Bedeutung für die menschliche Existenz. Eine menschenwürdige und finanziell abgesicherte Lebensgrundlage bestimmt sich somit im Wesentlichen nach den Bestimmungen zum Schutz der Beschäftigten. Hierfür treten wir ein.

Wir beraten und vertreten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in sämtlichen Belangen ihres Arbeitsverhältnisses.

Zu unseren Hauptaufgaben zählen:

  • Beratung und Vertretung von Arbeitnehmern und leitenden Angestellten (außergerichtlich und gerichtlich)
  • Kündigungsschutz / Befristung / Abmahnung / Zeugnis / Mobbing
  • Gestaltung und Überprüfung von Arbeitsverträgen und Aufhebungsvereinbarungen
  • Geltendmachung von Ansprüchen aus dem Arbeitsverhältnis (vertragsgemäße Beschäftigung, Lohn, Entgeltfortzahlung, Urlaub, Gratifikationen, etc.)

Unsere Aufgabe ist es, für Sie den Weg durch den Dschungel der Gesetze und gerichtlichen Entscheidungen zu finden, damit Sie zu Ihrem Recht kommen und die Schutzgesetze für Sie positiv zur Geltung kommen. Wir sind erfahren, Ihnen Collegial und Nah zu Helfen.

Aktuelles
CNH Newsletter 02/2014

Vorgestellt werden drei BAG-Entscheidungen: "Sachgrundlos befristeter Arbeitsvertrag mit Betriebsratsmitglied - Anspruch auf Abschluss eines Folgevertrags", "Mitbestimmung des Betriebsrats beim Einsatz eines Routenplaners zu Abrechnungszwecken" und "Anspruch einer Krankenschwester, nicht für Nachtschichten eingeteilt zu werden".


Bildungsmaßnahmen für Arbeitnehmer

Beabsichtigt der Arbeitgeber, einen Arbeitnehmer für eine Bildungsmaßnahme freizustellen, kann der Betriebsrat nach § 98 Abs. 3 BetrVG eigene personelle Vorschläge für die Teilnahme an dieser Maßnahme machen. In einem solchen Fall ist der Arbeitgeber nach § 98 Abs. 4 BetrVG verpflichtet, sich mit dem Betriebsrat über die Auswahl der Teilnehmer zu einigen. Kommt eine Einigung nicht zustande, hat der Arbeitgeber die Einigungsstelle anzurufen. Setzt sich der Arbeitgeber über diese eindeutige gesetzliche Regelung hinweg, kann der Betriebsrat nach § 23 Abs. 3 BetrVG die zukünftige Unterlassung dieser Handlung verlangen. Ein solcher Unterlassungsanspruch kann auch bereits nach einer einmaligen Verletzung dieser betriebsverfassungsrechtlichen Verpflichtung bestehen (BAG v. 18.3.14, 1 ABR 77/12)


Broschüre: Basiswissen für Betriebsräte

3. Auflage 2014

Auch nach den regelmäßigen Betriebsratswahlen möchten wir Ihnen die Broschüre unseres Netzwerkes für Arbeitnehmerrechte ans Herz legen. Diese ist speziell für neu gewählte Betriebsratsmitglieder konzipiert. Aus Gesprächen mit Betriebsräten wissen wir, dass auch erfahrenere Kollegen die Broschüre gerne nutzen. Von der 3-Schritt-Methode, dem Recht auf Unterstützung der BR-Arbeit, der Mitbestimmung in sozialen Angelegenheiten, der eingeschränkten Mitbestimmung bei Betriebsänderungen bis zur Mitwirkung bei personellen Einzelmaßnahmen finden Sie hier Hilfen für den Betriebsratsalltag.